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Der große Crash – Margin Call

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5,43 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 9. April 2020 11:36
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Es ist kein Tag wie jeder andere in einer großen Investmentbank an der New Yorker Wall Street. Denn durch die Flure der Großraumbüros schreiten Männer und Frauen mit stoischer Miene, die nur eine Aufgabe haben: die Angestellten darüber zu informieren, dass sie gefeuert sind. Einer der ersten, die es erwischt, ist Eric Dale. Dass sich der Risikoanalyst große Verdienste um die Firma erworben hat und ihr viele Jahre lang treu gedient hat, nützt ihm in diesem Augenblick wenig: Mitleidlos wird er aufgefordert, seinen Schreibtisch leerzuräumen und das Gebäude umgehend zu verlassen. Sein Diensthandy wird selbstverständlich abgeschaltet. Obwohl Eric von einem Wachmann nach draußen begleitet wird, kann er seinem jungen Kollegen und Protégé Peter in letzter Sekunde einen USB Stick zustecken. „Sei vorsichtig!“, rät er ihm. Dann schließt sich die Fahrstuhltür.
Nachwuchsanalyst Peter, ausgebildeter Raketenwissenschaftler und heimliches Mathematik-Genie, hat den ganzen Tag beobachtet, wie ein Kollege nach dem anderen gehen musste. Jetzt fürchtet er selbst um seinen Job – und vergeudet keine Zeit, sich die Daten auf dem Stick anzusehen. Nach einigen kurzen Berechnungen erkennt er, was die Zahlen bedeuten: Die Firma steht kurz vor dem Ruin. Schockiert ruft er seinen Kollegen Seth an, der bereits im Feierabend ist. Er soll sofort ihren direkten Vorgesetzten Will Emerson informieren und zurück ins Büro kommen. Emerson ist der Haupt-Trader der Firma, der rund zwei Millionen Dollar pro Jahr verdient.
Doch die Informationen, mit denen ihn Peter und Seth konfrontieren, verschlagen selbst Will Emerson die Sprache. Ratlos beschließt er, ihren gemeinsamen Boss Sam Rogers anzurufen, der um diese späte Uhrzeit längst auf dem Weg nach Hause ist. Und klammheimlich um seinen geliebten Hund trauert, der beim Tierarzt eingeschläfert werden musste.
Sam, der seit 34 Jahren für die Firma arbeitet, hat in dieser Zeit eine Menge gesehen und erlebt. Aber zu erfahren, dass das Kapital des Unternehmens komplett vom Verlust bedroht ist, versetzt ihm einen Schock, der sein ganzes Weltbild ins Wanken bringt. Bestürzt muss er sich eingestehen, dass Kurzsichtigkeit und falsche Prioritäten die drohende Kernschmelze herbeigeführt haben.
Die Katastrophenmeldung verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch sämtliche Leitungsebenen der Unternehmenshierarchie. Zur kurzfristig einberufenen nächtlichen Krisensitzung treffen alle wichtigen Entscheider in den Büroräumen ein. Ob und wie Schadensbegrenzung ausgeübt werden kann, darüber diskutieren zunächst Jared Cohen, ein inkompetenter hochrangiger Manager, und Sarah Robertson, Leiterin der Abteilung Risikomanagment, mit Sam, Will und den jungen Analysten. Auf die Schnelle ist aber kaum zu klären, ob die Firma noch zu retten ist – selbst ungeachtet der Folgen, die ein solcher Versuch für die Wall Street und den Rest der Welt haben könnte.
Alle Planspiele und Diskussionen dieses Kriegrats sind ohnehin in dem Moment Makulatur, als der Konzernchef John Tuld per Helikopter eingeflogen wird. Der Mann, dem ein Jahresgehalt von 86 Millionen Dollar nachgesagt wird, ist ein gnadenloser Kapitalist, dem es ausschließlich um eigene Interessen geht. Sam, der immerhin noch eine Spur von Moral und Anstand besitzt, widersetzt sich Tulds Plan, die wertlos gewordenen Wertpapiere zu verkaufen, um den Konzern fürs erste aus der Gefahrenzone zu bugsieren. Doch Geld hat die schlimme Eigenschaft, das Gewissen zum Schweigen zu bringen und sämtliche Impulse, das Richtige zu tun, zu verhindern.

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